Wie wichtig ist Webdesign für Freelancer?

Dies ist ein Gastartikel von Natanaél Stürenberg.

Seit einiger Zeit zeichnet sich in der Arbeitswelt ein Trend ab. Arbeitnehmer wollen nicht mehr einen stupiden Bürojob nachgehen. Sie wollen nicht um acht Uhr „einchecken“ und dann auf den Feierabend hinarbeiten. Sie wollen nicht einfach funktionieren, sondern anfangen sich zu verwirklichen. Sie wollen selbstständig sein, als Freelancer arbeiten!

Doch auch das Leben von Freelancern birgt seine Tücken, getreu dem Motto: „Aller Anfang ist schwer.“  Wer sich erhofft, dass wenn er Montag seinen Job kündigt, am Dienstag sein Gewerbe anmeldet, und die Kunden ihm spätestens am Mittwoch die ‚Bude‘ einrennen, hat sich leider geirrt.

Wer will, dass seine Freelancer-Karriere mehr als ein Monat andauert, muss vom Zeitpunkt der Gründung, wenn nicht sogar schon eher, sich mit den folgenden Fragen auseinandersetzten:

  • Welche Rechtsform ist für mich die passende?
  • Wie baue ich einen Kundenstamm auf?
  • Auf was für Ressourcen kann ich zurückgreifen?
  • Will ich nur offline, nur online oder off- und online aktiv sein?

Diese Fragen sind für jeden, der als Freelancer arbeiten will, von essentieller Natur.
Unter diesen vier zentralen Fragen, differenziere ich nochmals zwischen der zweiten und vierten und der ersten und dritten Frage. Das begründe ich damit, dass die zweite und vierte Frage, im Vergleich zu den anderen beiden, eine stärkere Auswirkung auf das alltägliche Geschäft haben und sie sich gegenseitig beeinflussen.

Ein markanter Stolperstein für viele Freelancer ist ihr Onlineauftritt, falls sie eine Webseite haben. Es wird oft unterschätz, was für einen Einfluss die eigene Website auf die Kundenaquise hat. Natürlich gibt es in der Zwischenzeit auch Plattformen wie twago, die einem helfen Projekte zu generieren. Nichtdestotrotz ist die eigene Webseite ein zentraler Punkt für die Kundenaquise.
Aber aus für mich unerklärlichen Gründen, achten zwar viele in der „realen“ Welt auf ihr Erscheinungsbild – getreu der Volksweisheit: „Kleider machen Leute“ -, doch sobald sie sich in der Online-Welt aufhalten, vergessen sie dies.

Auch im WWW gilt: „Kleider machen Leute.“

Aus der Psychologie wissen wir, dass es für die Bildung des so genannten „Ersten Eindrucks“, ein Mensch zwischen 150 Millisekunden und 90 Sekunden braucht 1. Dieses lässt sich auch auf den Online-Auftritt übertragen. Die logische Konsequenz sollte eine Webseite mit schönen „Kleidern“ sein.
Für die, die in diesem Themenbereich aktiv sind, ist es relativ leicht eine gutes Webdesign zu kreieren. Sie müssen zwar Zeit investieren, jedoch kein zusätzliches Kapital.
Was ist aber mit Freelancern, die zum Beispiel nicht als WordPress-Designer, aktiv sind, die keine Ahnung von Webdesign haben wie zum Beispiel Übersetzer?

Ihnen kann nur ans Herz gelegt werden, dass sie eine Agentur oder auch andere Freelancer einstellen, die diese Aufgabe übernehmen.
Aber selbst Webdesigner müssen auf allerhand achten. So gibt es aus dem Bereich der Psychologie viele Erkenntnisse die, wenn sie erfolgreich in’s eigene Webpage-Design eingebaut werden, positive Auswirkung auf das Onlinegeschäft haben 2.

Es gibt keine fertige Webseite

Es gibt immer Verbesserungen, die an der eigenen Website durchgeführt werden können. Im Web 2.0 gibt es sehr viele, wirklich gute Webseiten, aber keine von denen ist perfekt. Also ist es auch wichtig, nicht nur einmal eine gute Website erstellen/erstellen zu lassen und sich darauf auszuruhen, sondern auch regelmäßig Wartungen und Verbesserungen durchzuführen, denn wie jeder weiß:

„Der Teufel liegt im Detail“

Natanaél Stürenberg studiert Wirtschaftspsychologie und arbeitet beim Berliner Unternehmen Twago, welches eine Marke von Team2Venture ist, im Online-Marketing. Durch sein Studium und seine Arbeit hat er die Relevanz der Kommunikation kennengelernt. Durch seine bikulturelle Erziehung hat er früh gelernt, sich eindeutig auszudrücken, um Missverständnisse zu vermeiden.

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