Mobile Suche: Darauf sollten Seitenbetreiber achten

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Die mobile Suche ist auf dem Vormarsch. Immer mehr Unternehmen setzen auch auf mobile Internetseiten. Schließlich steigt die Zahl der Smartphone-Nutzer mit Datentarif bzw. Flatrate deutlich an. Selbst Kleinunternehmer haben den Trend erkannt und passen ihre Webseiten funktional für die mobile Suche an.

Den Digital Marketing Reports zufolge umfasst die Suche per Smartphone und Tablet-PC bereits ein Viertel des Suchaufkommens über Google, Bing, Yahoo & Co. Und dieser Trend gilt für Europa genauso wie für asiatische Länder. Indien und China sind im mobilen Internet weit vorn. Wer sich auf diese Länder fokussiert, sollte bei der mobilen Suche unbedingt auf dem Laufenden bleiben.

Fehler bei der mobilen Suche vermeiden
Google bestraft Webseiten, die mobiles Suchen ignorieren. Ein Beispiel ist, wenn Videos beispielsweise nicht auf Smartphones laufen. Idealerweise sind HTML5-Standards zu verwenden. Auch sollte Flash eher vermieden werden, weil diese Technologie von vielen mobilen Endgeräten vielfach nicht unterstützt wird.

Sogenannte tote Links, die ins Nichts führen, sollten selbstverständlich auch nicht auftauchen. Daher ist eine stetige Überprüfung notwendig. Smartphone Nutzer suchen schnell Informationen. Langsames Laden ist da absolut kontraproduktiv. Nutzer klicken die Seite dann möglicherweise wieder weg. Potenzielle Kunden sind damit verloren.

Das einfache und schnelle Navigieren auf mobilen Endgeräten hat Vorteile sowohl für die Nutzer als auch für die Anbieter. Nutzer haben es leichter, Anbieter gewinnen Kunden und Interessenten.

Suche auch auf der Webseite bequem gestalten
Während Desktop-Nutzer vielfach lange überlegen, bevor sie einen Kauf tätigen, entscheiden sich Smartphone Nutzer meist spontan. Sie suchen vielfach akut Artikel oder aber dringend Hilfe, was ihre Entscheidungsfreude steigert.

Gerade wenn das Angebot auf einer Webseite groß ist, sollte das Suchen bequem gestaltet werden. Das Browsen durch lange Listen und umfangreiche Seiten schreckt ab. Wirtschaftlich von Vorteil ist es, wenn Tablet PC und Smartphone Nutzer auf der jeweiligen Webseite fündig werden. Verlassen Nutzer die Webseite, sind sie vielfach verloren. Bleiben sie aber, dann steigt die Chance auf Umsatz.

Site Search ist die Lösung. Mit dieser Anwendung lässt sich über Google eine Webseite nach Inhalten durchsuchen. Die Webseitenperformance steigt. Denn wenn Kunden und Interessenten fündig werden, steigen die Abschlussraten.

Mit wenigen Kniffen ist eine Seite bestens für die mobile Suche gerüstet.

1. Auffälliges Suchfeld einrichten
Am besten ist das Suchfeld oben gut sichtbar auf der Webseite angebracht. Auch die Benennung sollte klar sein, damit keine Missverständnisse entstehen.

2. Autovervollständiger-Funktion integrieren
Bei der Eingabe des ersten Buchstabens ins Suchfeld tauchen erste Lösungsvorschläge auf. Der Nutzer profitiert davon, weil er jetzt einfach nur die richtige Lösung anklicken muss, um mit der Suche zu beginnen. Das spart Zeit und Mühe.

Fließt hier auch die Suche anderer Nutzer ein, vergrößert sich die Absatzchance. Getreu dem Prinzip „andere Nutzer wählten“ steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das richtige Angebot für den jeweiligen Nutzer dabei ist. Auch die Darstellung ähnlicher oder passender Produkte kurbelt den Verkauf an. Die Kunden kommen auf neue Ideen. Zusätzlicher Bedarf wird geweckt.

3. Scrolling-Funktion einbauen
Das Scrolling ermöglicht es, mehr Angebote auf einer Seite unterzubringen. Das zeitaufwändige Laden neuer Seiten entfällt damit. Sobald der Nutzer das Ende der jeweiligen Seite erreicht, lädt die Webseite automatisch nachfolgende Informationen nach. Die Nutzerfreundlichkeit steigt damit enorm.

4. Lokalisierte Angebote mit GPS Tracking anbieten
Gerade Smartphone Nutzer suchen Angebote in ihrer Nähe, wenn sie unterwegs sind. Daher ist das Abstimmen der Angebote auf die jeweiligen Standorte eine gute Idee. GPS Tracking macht es möglich.

5. Angebote prominent platzieren
Suchmaschinen bieten neben natürlichen Links auch Platz für gesponserte Links, die gewählte Suchbegriffe beinhalten. Hier machen auch aktivierende Angebotsbanner Sinn. Die Neugier der Nutzer wird damit geweckt. Die Zahl der Klicks auf den Angebotsseiten steigt und damit auch die Wahrscheinlichkeit auf ein Umsatzplus.

6. Adresse bei der Suche verfügbar machen
Ein Store Locator, Google+ oder das Branchenbuch machen Adressen für Nutzer sichtbar. Google Maps zeigt Restaurants und Läden in der Nähe an. Auch die Telefonnummern können sinnvollerweise prominent erscheinen, um beispielsweise einen Tisch zu reservieren.

Über den Autor: ist der Gründer von Lingo24, einem Übersetzungsunternehmen, das professionelle Übersetzungsservice anbietet. Folge Christian auf Twitter unter @l24de.

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