Adobe Photoshop Elements

Bildquelle aller Bilder im Artikel: Adobe // www.adobe-newsroom.de/bildmaterial


Dieser Beitrag wurde in freundlicher Kooperation mit Netzsieger erstellt.


Adobe Photoshop Elements – reicht die abgespeckte Version aus?
Wer digital fotografiert, ob mit einer kleinen Kamera oder einer DLSR sucht irgendwann nach einer Möglichkeit, wie er die aufgenommenen Bilder bearbeiten kann. Dann ist Adobe Photoshop eine gute Wahl, weil die Software in Punkto Bildbearbeitung fast unbegrenzte Möglichkeiten bietet. Für diejenigen allerdings, die neu in das Thema Bildbearbeitung einsteigen, ist der riesige Umfang an Funktionen, den Adobe Photoshop bietet, gewaltig. Dann können bei einem Einstieg mit der kleinen Schwester Adobe Photoshop Elements die Hürden weniger hoch liegen, zumal diese Version deutlich günstiger zu haben ist, als die Vollversion. Dabei sind die meisten Funktionen in beiden Versionen vorhanden, in Adobe Photoshop Elements sind diese nur etwas abgespeckt, damit der Umgang einfach leichter fällt.

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Hobbyfotograf oder Profi – das ist hier die Frage
Während sich Adobe mit Photoshop Elements an die Fraktion der Hobbyfotografen wendet, ist Photoshop Extended für Menschen gedacht, die beruflich fotografieren und ihre Bilder professionell bearbeiten müssen. Für beide Versionen gilt das, was für die meiste Software gilt: Kaum jemals wird der volle Umfang an Funktionen und Werkzeugen eines komplexen Programms wirklich benötigt. Jeder benutzt das Programm mit seiner Auswahl an Werkzeugen so, wie er es braucht und entwickelt dabei seinen eigenen Flow. Ob dabei der Umfang von Photoshop Elements ausreichend ist, oder doch die Vollversion benötigt wird, muss dabei jeder für sich selbst entscheiden.

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Phototshop Elements versus Photoshop Extended
Photoshop Elements beginnt mit einem Dialog zur Erleichterung des Einstiegs: Hier wird die Bedienung erläutert. Zwei Schaltflächen führen anschließend weiter, eine zum Organizer und die andere zum Editor mit seinen Werkzeugen. Im Organizer lassen sich die Bilder sortieren, verschlagworten und es gibt einen Zugriff auf iPhoto. Alle Schritte zur Bearbeitung des Fotos sind von hier aus gut erreichbar. Wer seine Bilder nach der Bearbeitung in den sozialen Netzwerken Facebook oder Flickr teilen möchte, hat dafür die Schaltfläche „Weitergabe“. Im Editor stehen die eigentlichen Bearbeitungsfunktionen in drei unterschiedlichen Modi bereit. Je nachdem, wie viel Zeit und Lust der Einsteiger hat, kann er sie vollständig, schnell und assistiert bearbeiten. Dabei bietet der Modus „vollständig“ den größten Spielraum für die Bearbeitung. Photoshop dagegen hat mehrere Paletten, in denen unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten versammelt sind. Auf einer Palette sind die Korrekturen der Fotografien möglich, es kann gemalt oder geschrieben werden. Die Suche nach Fotos und das Organisieren wird bei Photoshop mit der Bridge erledigt, die hier die Funktionen des Organizers übernimmt. Der erste Start der Bridge dauert ein wenig – der Organizer aus Photoshop Elements ist deutlich schneller am Start. Elements bietet unterschiedliche Vorlagen, wie beispielsweise für Grußkarten, Kalender und Hüllen für CDs, Photoshop nicht. Zwar sind prinzipiell alle Werkzeuge vorhanden, um derartige Dokumente herzustellen, trotzdem ist es hier eher mühsam: Mehrere Seiten, wie sie für einen Kalender gebraucht werden, lassen sich nicht anlegen. Wer die Bilder gleich auf Facebook oder Flickr teilen möchte, findet in Photoshop keine direkte Anbindung, wie in Elements. Wer wissen will, wie Photoshop Elements von einer Redaktion und von Kunden bewertet wird, kann sich z.B. auf Netzsieger.de ausreichend informieren lassen.

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Fazit
Für Hobbyfotografen ist Elements ein ideales Programm, das alle Einstellungen bietet, um die digitalen Bilder zu bearbeiten. Es bietet Hilfen und Assistenten zu komplizierteren Funktionen. Allerdings ist Elements kein Einstieg in Photoshop: Die Bedienung der Programme ist deutlich voneinander unterschieden. Wer sich als Profi sieht, sollte auch die Profiversion wählen.

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